....... bei der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft im Landkreis Northeim.

 KoStelle

 

Wie kann ich mich beruflich verändern? Was und wo genau möchte ich eigentlich arbeiten? Wie schaffe ich Familie und Job?“

Genau für diese oder auch andere Fragen sind die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft für Sie da. Wir unterstützen Sie, Ihre Berufsbiografie bewusst zu gestalten und für sich selbst bestmöglich zu planen. Ob Sie arbeitssuchend sind, zurzeit in Elternzeit oder sich beruflich neu orientieren wollen. Sie sind bei uns mit Ihren Anliegen herzlich willkommen.

Die Koordinierungsstelle bietet Infoveranstaltungen, Seminare und Workshops an – mittlerweile online oder in Präsenz. Auch unsere individuellen Beratungen planen wir nach Absprache mit Ihnen online oder in Präsenz – natürlich kostenfrei für Sie! Unsere vielfältigen Angebote führen wir eng vernetzt mit Kooperationspartner*innen zusammen durch, denn gemeinsam erreichen wir mehr Frauen.

 

 

Fachkräftemangel? Sie sind auf der Suche nach geeigneten Arbeitskräften? Sie möchten Mitarbeiter*innen halten und neue gewinnen?

Auch Unternehmen sind bei uns richtig. Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen und wollen durch familienfreundliche Arbeitsbedingungen in den Unternehmen der Region dazu beitragen, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Für regionale Unternehmen bieten wir sowohl interessante Veranstaltungen zu aktuellen Themen als auch wertvolle Informationen über unsere Netzwerke und deren Aktivitäten.

 

Unser Unternehmensnetzwerk Wirtschaft & Familie e.V. lädt Sie ein, Teil eines lebendigen, regionalen Verbundes zu werden. Der Verein engagiert sich für eine zukunftsorientierte Personalpolitik und für mehr Familienfreundlichkeit im Betrieb.

 

Außerdem treffen sich unternehmerische Frauen regelmäßig in einem eigenen Netzwerk.

 

Wir informieren Sie gern!

 


Das neue Programm für das erste Halbjahr 2022 ist da!

 

Programm 1.22

 

 Auf ca. 68 Seiten finden Frauen und auch regionale Unternehmen viele ortsnahe Fortbildungen, Seminare und fachliche Informationsveranstaltungen im Landkreis Northeim. 

 

schauen Sie einfach mal rein

 

Programm herunterladen

Wir freuen uns auf Sie!

 Gerne schicken wir Ihnen auch eine Printversion zu.

Dazu schreiben Sie uns eine Mail mit Angabe Ihrer Kontaktdaten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 


 Frauentag 2022


 Weltfrauentag Equal Pay Day

  

Bildvorschlag: (v.l.n.r.) Kerstin Lüpkes (Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft im Landkreis Northeim), Dezernentin Julia Gottlieb, Polizeidirektorin Maren Jäschke (Leiterin der Polizeiinspektion Northeim), Heike Oppermann (Koordination BISS-Beratung), Saskia Baumgärtner (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Northeim) und Julia Kögler (Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Northeim) hissen gemeinsam die Equal Pay Day Flagge und die Flagge zum Internationalen Frauentag vor dem Kreishaus.

 

Equal Pay Day und Internationaler Weltfrauentag - Der Frauenanteil in politischen Gremien und in Friedensprozessen

 

Northeim (lpd). Um auf den Internationalen Frauentag aufmerksam zu machen, wird am 8. März 2022 die Fahne zum 111. Weltfrauentag vor dem Kreishaus gehisst. Die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim nehmen die aktuelle Lage zum Anlass, am Internationalen Weltfrauentag einen Blick auf die Rolle von Frauen in Friedensprozessen zu werfen und mögliche regionale Forderungen daraus abzuleiten.

Der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim fordert Gesetze auf Landes- und Bundesebene, die eine klare Verteilung der Mandate halbe-halbe unter den Geschlechtern regeln. Sie appellieren an die politischen Vertreterinnen und Vertreter im Landkreis Northeim, sich für die Parität einzusetzen, die eigenen Parteistrukturen zu hinterfragen und mutige, zukunftsfähige Lösungsansätze zu finden. Die gerechte Beteiligung von Frauen darf nicht mehr als pflichtgemäße Erfüllung von Quoten angesehen werden, sondern als Schlüssel für eine gerechte und sichere Politik auf allen Ebenen, die alle Ressourcen demokratischer Werkzeuge vollumfänglich ausschöpft.

 

Im Landkreis Northeim haben die kommunalpolitischen Parlamente einen Frauenanteil von 25 %. Viele Beschlüsse werden gefasst, ohne die Erfahrungen und Sichtweisen von Frauen zu berücksichtigen. Dadurch werden Maßnahmen und Projekte umgesetzt, die die Anforderungen von Bürgerinnen nicht erfüllen können. Eine Nachjustierung ist meist finanziell und zeitlich aufwendig. Generell haben politische Gremien damit zu kämpfen, Nachwuchs zu gewinnen. Es sollte demnach ein großes Interesse innerhalb der unterschiedlichen Parteien bestehen, beide Geschlechter gleichermaßen anzusprechen und für die eigene Sache zu gewinnen.

 

„Sind Frauen zu gleichen Anteilen bei wichtigen Entscheidungen beteiligt, so erhöhen sich die Chancen auf geschlechtergerechte Beschlüsse, die sowohl die Anforderungen von Männern als auch die von Frauen berücksichtigen“, so Julia Kögler, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim. Vor allem die soziale Gerechtigkeit profitiert davon und stabilisiert die Demokratie auf kommunaler Ebene. Solch eine stabile Basis ist gekennzeichnet durch geschlechtergerechte und demokratische Werte und würde die Stabilität sowohl auf Landesebene als auch europaweit fördern. Paritätisch besetzte kommunalpolitische Parlamente erhöhen gleichzeitig die Chance auf geschlechtergerechte politische Gremien auf Landes- und Bundesebene.

 

Die letzten Tage machen deutlich, wie instabil der Frieden in Teilen der Welt – auch in Europa – sein kann. Frauen leisten wichtige Arbeit in Krisengebieten vor Ort: sie sorgen für geschützte Räume, verhandeln über Korridore für humanitäre Hilfen und setzen sich für Kinder ein. Aber in formellen Friedensverhandlungen sind sie stark unterrepräsentiert. Dabei belegen Studien: Sind Frauen bei Friedensprozessen beteiligt, steigt die Chance, dass die Vereinbarungen längerfristig Bestand haben. Zudem werden bei weiblicher Beteiligung Absprachen getroffen, die Männer und Frauen im Blick haben.

Dabei geht es nicht nur um das Recht, das Frauen haben sollten, gleichermaßen bei wichtigen Entscheidungen involviert zu sein, sondern auch um die Chance, alle personellen Ressourcen der Demokratie vollständig einzusetzen. Wird Frauen die Beteiligung bei Friedensprozessen verwehrt oder erschwert, verringert sich gleichzeitig die Aussicht auf vollumfängliche Regelungen, die die gesamte Bevölkerung der jeweiligen Krisenregion berücksichtigt. Zudem steigt die Chance um 35%, dass das Abkommen mindestens 15 Jahre eingehalten wird. Der Frauenanteil in Friedensverhandlungen lag jedoch insgesamt bei unter zehn Prozent im Durchschnitt in den letzten Jahrzehnten.

 

Anlässlich des Equal Pay Days und des Internationen Weltfrauentags werden unterschiedliche Veranstaltungen durch den Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim, dem Northeimer Netzwerk für Alleinerziehende, der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim sowie dem Projekt Teilhabe und Arbeit für Familien angeboten. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Gleichstellungsstelle des Landkreises Northeim www.landkreis-northeim.de/gleichstellung

Landkreis Northeim - Pressedienst - Nr. 135/2022


 
 

 

flagge hissen nein zu gewalt 900005116 23900 11

Es braucht mehr als Worte – Nein zu Gewalt

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November, wurde jetzt vor dem Kreishaus in Northeim die Flagge „Nein zu Gewalt“ gehisst.

Dabei sind neben der Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auch Vicky Berkhan und Alina Sincheck von der Polizeidirektion Northeim, Heike Oppermann von der BISS Beratungsstelle, Kerstin Lüpkes von der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim sowie die stellv. Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim Anja Duske anwesend. Die Anwesenden bringen klar zum Ausdruck, dass es mehr als Worte braucht, es braucht ein Anerkenntnis von der Politik, dass Gewalt gegen Frauen ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Nach der Unterzeichnung der Istanbul-Konvention werden finanzielle Mittel von Bund und Ländern benötigt, um flächendeckend Beratungsstellen und Schutzeinrichtungen für von Gewalt betroffene und bedrohte Frauen zu errichten. Nur so könne die Gewalt gegen Frauen und deren Folgen gezielt verringert werden.

In dem Zeitraum, um den 25. November finden in den Landkreisen und Kommunen viele Aktionen rund um das Thema häusliche Gewalt statt, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Hilfsangebote bekannt zu machen.

Die kriminalstatistische Auswertung von Partnerschaftsgewalt des Bundeskriminalamtes (BKA) zeigt seit 2015 eine kontinuierliche Erhöhung der Fälle von häuslicher Gewalt. Über 140.000 Personen werden jährlich Opfer häuslicher Gewalt. Über 81 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Auch im Landkreis Northeim steigen die Fälle von Partnerschaftsgewalt. Zusätzlich werden die Fälle komplexer – die Beratungsdauer steigt.

Sind Sie von Gewalt betroffen? Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr unterstützt. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten.


 

 Wir freuen uns, nach langer Vorbereitung unser neues einjähriges Pilotprojekt „Pflegekoffer“ vorstellen zu können!

 

Projektstart im September 2021

logo copy

den Flyer dazu erhalten Sie hier

Um was es geht?

 

  • Um die Unterstützung Ihrer Angestellten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – zum Wohle Ihres Unternehmens, der Beschäftigten und um dem oftmals damit einhergehenden Verlust eigener Fachkräfte zu begegnen.
  • um die Qualifizierung von einem/r oder zwei innerbetrieblichen Pflegelots*innen und
  • um den Zugang zu einer digitalen pflegebezogenen Informationssammlung - dem von uns erstellten digitalen Pflegekoffer für den Landkreis Northeim.

 Pflegelots*in und der digitale Pflegekoffer für den Landkreis Northeim

  • informieren über bestehende Angebote zur Vereinbarkeit von Arbeit und Pflegeverantwortung und regt zur praktischen Umsetzung an;
  • ersparen Ihren pflegenden Beschäftigten Wege beim Aufbau eines stabilen Pflegearrangements und erleichtern den Zugang zu Beratungsstellen;
  • unterstützen Sie, individuelle Arbeitszeitmodelle zu finden sowie die Arbeitsorganisation für Ihre Beschäftigten in dieser durch pflegerische Anforderungen geprägten Lebensphase anzupassen;

Warum Sie dabei sein sollten?

Ihr Unternehmen gewinnt neue Kompetenzen für die Bewältigung der immer größer werdenden Herausforderung durch die Pflege von Familienangehörigen. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen können unkompliziert, schnell und kostengünstig mit großer Wirkung umgesetzt werden. Schon aus diesem Grund ist der digitaler Pflegekoffer insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Die Schulungen der Pflegelots*innen bindet nur geringe zeitliche Ressourcen. Am Ende des Projektjahres verfügt Ihr Unternehmen über ein nachhaltiges Konzept im Umgang mit der Pflegeverantwortung ihrer Mitarbeiter*innen.

 

Wann geht es los?

Das Pilotprojekt startet im September 2021 und hat eine Dauer von einem Jahr.

 

Projektmodule

  • Teilnahme der Unternehmensführung und des Mitarbeitenden an der einstündigen Informationsveranstaltung „Vereinbarkeit von Beruf und Pflegeverantwortung“ vom bundesweiten Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, (15. September 21, 12.-14.00 Uhr, in den Räumen der KVHS);
  • Teilnahme an einer 2-tägigen Schulung à 4-Stunden zur Vorbereitung auf die Tätigkeit als Pflegelots*in, (23.9., 11.-15.00 Uhr in den Räumen der KVHS, in Kooperation mit der KVHS und dem Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im LK NOM);
  • Bekanntmachung des Angebotes für Mitarbeiter*innen im Unternehmen mit zur Verfügung gestellten Materialien, (Koordinierungsstelle, Gleichstellungsbeauftragte);
  • Teilnahme an 4 Online-Treffen à 90 Minuten zwecks Klärung offener Fragen, Erfahrungsaustausch und Begleitung der Aufgabe vor Ort, (Termine im November, Februar, Mai, August werden mit den Beteiligten abgestimmt);
  • Auswertungstreffen à 3 Stunden mit allen Beteiligten (n.o., September 2022)

Bei Fragen und Interesse melden Sie sich bei: Kerstin Lüpkes, 05551-9788-14, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

An dem Pilotprojekt wirken neben der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft und dem Unternehmensnetzwerk Wirtschaft & Familie e.V. die Kreisvolkshochschule, der Pflege- und Seniorenstützpunkt und die Gleichstellungsstelle des Landkreises mit.

 


 

Als Kooperationspartnerin beteiligte sich auch im Jahr 2021 die Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft an der Vorbereitung und Umsetzung des Wettbewerbs „Familienfreundliches Unternehmen im Landkreis Northeim 2021“.

 

Wir gratulieren den Preisträgern KWS SAAT SE Agrar- und Bio-Technologie/ Einbeck, Wilh. F. Kassebeer GmbH & Co. KG / Northeim und dem Ingenieur- und Sachverständigenbüro Cortnum/ Einbeck.

 

448 Foto Preisträger Familienfreundliches Unternehmen

 v.l.n.r.: Hans-Joachim Nüsse (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Eva Kreiker (KWS SAAT SE Agrar- und Bio-Technologie), Mark Berke (Wilh. F. Kassebeer GmbH & Co. KG), Anja Ahrens (Ingenieur- und Sachverständigenbüro Cortnum), Bernd Siegmüller (Kanzlei Schirmer & Siegmüller), Nadia Mohseni (IHK Hannover – Geschäftsstelle Göttingen), KatjaTaranczewski (Referatsleiterin Frauen und Erwerbstätigkeit, Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung) und Kerstin Lüpkes (Koordinationsstelle Frauen & Wirtschaft)

weitere Informationen erhalten sie hier