Frauentag 2022

 


Weltfrauentag Equal Pay Day

  

Bildvorschlag: (v.l.n.r.) Kerstin Lüpkes (Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft im Landkreis Northeim), Dezernentin Julia Gottlieb, Polizeidirektorin Maren Jäschke (Leiterin der Polizeiinspektion Northeim), Heike Oppermann (Koordination BISS-Beratung), Saskia Baumgärtner (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Northeim) und Julia Kögler (Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises Northeim) hissen gemeinsam die Equal Pay Day Flagge und die Flagge zum Internationalen Frauentag vor dem Kreishaus.

 

Equal Pay Day und Internationaler Weltfrauentag - Der Frauenanteil in politischen Gremien und in Friedensprozessen

 

Northeim (lpd). Um auf den Internationalen Frauentag aufmerksam zu machen, wird am 8. März 2022 die Fahne zum 111. Weltfrauentag vor dem Kreishaus gehisst. Die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim nehmen die aktuelle Lage zum Anlass, am Internationalen Weltfrauentag einen Blick auf die Rolle von Frauen in Friedensprozessen zu werfen und mögliche regionale Forderungen daraus abzuleiten.

Der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim fordert Gesetze auf Landes- und Bundesebene, die eine klare Verteilung der Mandate halbe-halbe unter den Geschlechtern regeln. Sie appellieren an die politischen Vertreterinnen und Vertreter im Landkreis Northeim, sich für die Parität einzusetzen, die eigenen Parteistrukturen zu hinterfragen und mutige, zukunftsfähige Lösungsansätze zu finden. Die gerechte Beteiligung von Frauen darf nicht mehr als pflichtgemäße Erfüllung von Quoten angesehen werden, sondern als Schlüssel für eine gerechte und sichere Politik auf allen Ebenen, die alle Ressourcen demokratischer Werkzeuge vollumfänglich ausschöpft.

 

Im Landkreis Northeim haben die kommunalpolitischen Parlamente einen Frauenanteil von 25 %. Viele Beschlüsse werden gefasst, ohne die Erfahrungen und Sichtweisen von Frauen zu berücksichtigen. Dadurch werden Maßnahmen und Projekte umgesetzt, die die Anforderungen von Bürgerinnen nicht erfüllen können. Eine Nachjustierung ist meist finanziell und zeitlich aufwendig. Generell haben politische Gremien damit zu kämpfen, Nachwuchs zu gewinnen. Es sollte demnach ein großes Interesse innerhalb der unterschiedlichen Parteien bestehen, beide Geschlechter gleichermaßen anzusprechen und für die eigene Sache zu gewinnen.

 

„Sind Frauen zu gleichen Anteilen bei wichtigen Entscheidungen beteiligt, so erhöhen sich die Chancen auf geschlechtergerechte Beschlüsse, die sowohl die Anforderungen von Männern als auch die von Frauen berücksichtigen“, so Julia Kögler, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim. Vor allem die soziale Gerechtigkeit profitiert davon und stabilisiert die Demokratie auf kommunaler Ebene. Solch eine stabile Basis ist gekennzeichnet durch geschlechtergerechte und demokratische Werte und würde die Stabilität sowohl auf Landesebene als auch europaweit fördern. Paritätisch besetzte kommunalpolitische Parlamente erhöhen gleichzeitig die Chance auf geschlechtergerechte politische Gremien auf Landes- und Bundesebene.

 

Die letzten Tage machen deutlich, wie instabil der Frieden in Teilen der Welt – auch in Europa – sein kann. Frauen leisten wichtige Arbeit in Krisengebieten vor Ort: sie sorgen für geschützte Räume, verhandeln über Korridore für humanitäre Hilfen und setzen sich für Kinder ein. Aber in formellen Friedensverhandlungen sind sie stark unterrepräsentiert. Dabei belegen Studien: Sind Frauen bei Friedensprozessen beteiligt, steigt die Chance, dass die Vereinbarungen längerfristig Bestand haben. Zudem werden bei weiblicher Beteiligung Absprachen getroffen, die Männer und Frauen im Blick haben.

Dabei geht es nicht nur um das Recht, das Frauen haben sollten, gleichermaßen bei wichtigen Entscheidungen involviert zu sein, sondern auch um die Chance, alle personellen Ressourcen der Demokratie vollständig einzusetzen. Wird Frauen die Beteiligung bei Friedensprozessen verwehrt oder erschwert, verringert sich gleichzeitig die Aussicht auf vollumfängliche Regelungen, die die gesamte Bevölkerung der jeweiligen Krisenregion berücksichtigt. Zudem steigt die Chance um 35%, dass das Abkommen mindestens 15 Jahre eingehalten wird. Der Frauenanteil in Friedensverhandlungen lag jedoch insgesamt bei unter zehn Prozent im Durchschnitt in den letzten Jahrzehnten.

 

Anlässlich des Equal Pay Days und des Internationen Weltfrauentags werden unterschiedliche Veranstaltungen durch den Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim, dem Northeimer Netzwerk für Alleinerziehende, der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim sowie dem Projekt Teilhabe und Arbeit für Familien angeboten. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Gleichstellungsstelle des Landkreises Northeim www.landkreis-northeim.de/gleichstellung

Landkreis Northeim - Pressedienst - Nr. 135/2022


 
 

 

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Es braucht mehr als Worte – Nein zu Gewalt

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November, wurde jetzt vor dem Kreishaus in Northeim die Flagge „Nein zu Gewalt“ gehisst.

Dabei sind neben der Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auch Vicky Berkhan und Alina Sincheck von der Polizeidirektion Northeim, Heike Oppermann von der BISS Beratungsstelle, Kerstin Lüpkes von der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim sowie die stellv. Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim Anja Duske anwesend. Die Anwesenden bringen klar zum Ausdruck, dass es mehr als Worte braucht, es braucht ein Anerkenntnis von der Politik, dass Gewalt gegen Frauen ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Nach der Unterzeichnung der Istanbul-Konvention werden finanzielle Mittel von Bund und Ländern benötigt, um flächendeckend Beratungsstellen und Schutzeinrichtungen für von Gewalt betroffene und bedrohte Frauen zu errichten. Nur so könne die Gewalt gegen Frauen und deren Folgen gezielt verringert werden.

In dem Zeitraum, um den 25. November finden in den Landkreisen und Kommunen viele Aktionen rund um das Thema häusliche Gewalt statt, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Hilfsangebote bekannt zu machen.

Die kriminalstatistische Auswertung von Partnerschaftsgewalt des Bundeskriminalamtes (BKA) zeigt seit 2015 eine kontinuierliche Erhöhung der Fälle von häuslicher Gewalt. Über 140.000 Personen werden jährlich Opfer häuslicher Gewalt. Über 81 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Auch im Landkreis Northeim steigen die Fälle von Partnerschaftsgewalt. Zusätzlich werden die Fälle komplexer – die Beratungsdauer steigt.

Sind Sie von Gewalt betroffen? Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr unterstützt. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten.


 

 Wir freuen uns, nach langer Vorbereitung unser neues einjähriges Pilotprojekt „Pflegekoffer“ vorstellen zu können!

 

Projektstart im September 2021

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den Flyer dazu erhalten Sie hier

Um was es geht?

 

  • Um die Unterstützung Ihrer Angestellten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege – zum Wohle Ihres Unternehmens, der Beschäftigten und um dem oftmals damit einhergehenden Verlust eigener Fachkräfte zu begegnen.
  • um die Qualifizierung von einem/r oder zwei innerbetrieblichen Pflegelots*innen und
  • um den Zugang zu einer digitalen pflegebezogenen Informationssammlung - dem von uns erstellten digitalen Pflegekoffer für den Landkreis Northeim.

 Pflegelots*in und der digitale Pflegekoffer für den Landkreis Northeim

  • informieren über bestehende Angebote zur Vereinbarkeit von Arbeit und Pflegeverantwortung und regt zur praktischen Umsetzung an;
  • ersparen Ihren pflegenden Beschäftigten Wege beim Aufbau eines stabilen Pflegearrangements und erleichtern den Zugang zu Beratungsstellen;
  • unterstützen Sie, individuelle Arbeitszeitmodelle zu finden sowie die Arbeitsorganisation für Ihre Beschäftigten in dieser durch pflegerische Anforderungen geprägten Lebensphase anzupassen;

Warum Sie dabei sein sollten?

Ihr Unternehmen gewinnt neue Kompetenzen für die Bewältigung der immer größer werdenden Herausforderung durch die Pflege von Familienangehörigen. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen können unkompliziert, schnell und kostengünstig mit großer Wirkung umgesetzt werden. Schon aus diesem Grund ist der digitaler Pflegekoffer insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Die Schulungen der Pflegelots*innen bindet nur geringe zeitliche Ressourcen. Am Ende des Projektjahres verfügt Ihr Unternehmen über ein nachhaltiges Konzept im Umgang mit der Pflegeverantwortung ihrer Mitarbeiter*innen.

 

Wann geht es los?

Das Pilotprojekt startet im September 2021 und hat eine Dauer von einem Jahr.

 

Projektmodule

  • Teilnahme der Unternehmensführung und des Mitarbeitenden an der einstündigen Informationsveranstaltung „Vereinbarkeit von Beruf und Pflegeverantwortung“ vom bundesweiten Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, (15. September 21, 12.-14.00 Uhr, in den Räumen der KVHS);
  • Teilnahme an einer 2-tägigen Schulung à 4-Stunden zur Vorbereitung auf die Tätigkeit als Pflegelots*in, (23.9., 11.-15.00 Uhr in den Räumen der KVHS, in Kooperation mit der KVHS und dem Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen im LK NOM);
  • Bekanntmachung des Angebotes für Mitarbeiter*innen im Unternehmen mit zur Verfügung gestellten Materialien, (Koordinierungsstelle, Gleichstellungsbeauftragte);
  • Teilnahme an 4 Online-Treffen à 90 Minuten zwecks Klärung offener Fragen, Erfahrungsaustausch und Begleitung der Aufgabe vor Ort, (Termine im November, Februar, Mai, August werden mit den Beteiligten abgestimmt);
  • Auswertungstreffen à 3 Stunden mit allen Beteiligten (n.o., September 2022)

Bei Fragen und Interesse melden Sie sich bei: Kerstin Lüpkes, 05551-9788-14, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

An dem Pilotprojekt wirken neben der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft und dem Unternehmensnetzwerk Wirtschaft & Familie e.V. die Kreisvolkshochschule, der Pflege- und Seniorenstützpunkt und die Gleichstellungsstelle des Landkreises mit.

 


 

Als Kooperationspartnerin beteiligte sich auch im Jahr 2021 die Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft an der Vorbereitung und Umsetzung des Wettbewerbs „Familienfreundliches Unternehmen im Landkreis Northeim 2021“.

 

Wir gratulieren den Preisträgern KWS SAAT SE Agrar- und Bio-Technologie/ Einbeck, Wilh. F. Kassebeer GmbH & Co. KG / Northeim und dem Ingenieur- und Sachverständigenbüro Cortnum/ Einbeck.

 

448 Foto Preisträger Familienfreundliches Unternehmen

 v.l.n.r.: Hans-Joachim Nüsse (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Eva Kreiker (KWS SAAT SE Agrar- und Bio-Technologie), Mark Berke (Wilh. F. Kassebeer GmbH & Co. KG), Anja Ahrens (Ingenieur- und Sachverständigenbüro Cortnum), Bernd Siegmüller (Kanzlei Schirmer & Siegmüller), Nadia Mohseni (IHK Hannover – Geschäftsstelle Göttingen), KatjaTaranczewski (Referatsleiterin Frauen und Erwerbstätigkeit, Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung) und Kerstin Lüpkes (Koordinationsstelle Frauen & Wirtschaft)

weitere Informationen erhalten sie hier 


 

162 2021 Equal Pay Day

 

Am 10. März 2021 ist Equal Pay Day - 19 Prozent zu viel

Northeim (lpd). Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der auf den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttoverdienst von Frauen und Männern aufmerksam macht. Diesen Unterschied nennt man auch Gender Pay Gap oder Geschlechterlohnlücke, die sich in den letzten Jahren kaum geändert hat.

Die vom Statistischen Bundesamt errechnete Lohnlücke liegt in Deutschland bei 19 Prozent. Umgerechnet ergeben sich daraus 69 Tage (19 Prozent von 365 Tagen), die Frauen zum Jahresanfang im Vergleich zu Männern unentgeltlich arbeiten müssen. „Es ist erfreulich, dass die Lohnlücke zwischen Männer und Frauen etwas weiter geschlossen werden konnte. Trotzdem muss das Ziel  sein: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – unabhängig vom Geschlecht.“, fordert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern – auch in den gleichen Berufen –  ist ein Indiz für fehlende Gleichberechtigung. Er ist auf diverse Ursachen zurückzuführen. Zum Beispiel unterscheiden sich Frauen und Männer in ihrer Berufswahl und den beruflichen Werdegängen. Dies führt häufig zu unterschiedlichen Karriereverläufen und letztendlich zu Verdienstunterschieden.

In und während der Corona-Pandemie wurde es noch einmal ganz offensichtlich, dass Pflege- und Dienstleistungsberufe sowie pädagogische Fachkräfte systemrelevant sind. Diese Berufe werden vorwiegend von Frauen ausgeübt und sind deutlich schlechter bezahlt als Tätigkeiten in der Industrie.

Oftmals kehren Frauen nach der Geburt ihrer Kinder in Teilzeit in den Beruf zurück, da Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihnen eine Vollzeitstelle nicht gewähren oder kein entsprechendes Betreuungsangebot vorhanden istAuch bei einer Krankheit des Kindes stecken hauptsächlich Frauen zurück, indem sie die Verantwortung übernehmen und ihr Kind zuhause betreuen. Das wirkt sich negativ auf ihre Bezahlung und auf ihre Karrieren aus. 

Daher fordern die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft aus dem Landkreis Northeim eine wirkliche Gleichberechtigung - in der Gesellschaft muss sich etwas ändern! Am 10. März 2021 werden deshalb Fahnen am Münsterplatz in Northeim gehisst. Mit dieser Beflaggung zum Equal Pay Day machen wir darauf aufmerksam, dass 19 Prozent noch immer zu viel sind!


 

172 2021 Internatioaler Frauentag

Internationaler Frauentag am 8. März 2021-Frauen sind von der Corona-Pandemie stärker betroffen

Northeim (lpd). Am 8. März 2021 ist der Internationale Frauentag, auch Weltfrauentag genannt. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Das Ungleichgewicht der Geschlechtergerechtigkeit ist in dieser Zeit besonders sichtbar.

Die Pandemie hat die gesamte Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen gestellt und kostet viel Kraft. Insbesondere Frauen sind von der aktuellen Situation stark betroffen. Mehr Frauen als Männer arbeiten in systemrelevanten Berufen in Klinken, Pflegeheimen oder an der Supermarktkasse und haben somit zur Grundversorgung aller beigetragen. Diese Berufsfelder sind allerdings oftmals schlecht bezahlt. Parallel dazu haben Frauen mehr denn je die unbezahlte Sorgearbeit zu Hause geleistet und dafür nicht selten ihre Arbeitszeit reduziert.

In Krisenzeiten nimmt nicht zuletzt die häusliche Gewalt zu. Die Kontaktbeschränkungen erhöhen das von Partnern ausgehende Gewaltrisiko für Frauen und Kinder, Taten bleiben öfter unentdeckt. Deshalb macht sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel für ein Frauenhaus im Landkreis Northeim stark: „Es ist mir wichtig, Frauen und Kinder zu schützen und ihnen eine Zuflucht zu bieten, wenn es zu häuslicher Gewalt kommt.“

Für die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim und die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft aus dem Landkreis Northeim sprechen allen Frauen ihren Dank aus. Doch Dank alleine genügt nicht. Julia Kögler, Gleichstellungsbeauftragte beim Landkreis Northeim, weist daraufhin, dass Dank alleine nicht ausreicht: „Die Anerkennung muss in einer greifbaren Politik für eine geschlechtergerechte Gesellschaft umgesetzt werden. Systemrelevanz muss endlich die Anerkennung, Zeit und Entlohnung bekommen, die ihr gerecht wird. Gemeinsam fordern wir deshalb faire Löhne für professionelle Sorgearbeit, Maßnahmen zur Abmilderung der Corona-Krise für Beschäftigungsverhältnisse von Frauen, die Sicherstellung von Beratungsstellen und Frauenhäusern und die Sicherung der Geburtshilfe. Gleichzeitig ermutigen wir Frauen dazu, sich politisch zu engagieren, um die Zukunft der Gesellschaft in die eigenen Hände zu nehmen.“

Um auf den Internationalen Frauentag 2021 aufmerksam zu machen, hissen die Gleichstellungsbeauftragten und die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft im Landkreis Northeim am 8. März Fahnen vor dem Kreishaus.


 

114 Nona zum Weltfrauentag

Möchten mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen: (unten v.l.) Anja Kremser-Hellwig, Barbara Tausch, Alice Pfaffenrot, Lene Garus-Jochumsen, Julia Kögler und Mathilde Henke sowie (oben v.l.) Dr. Jutta List-Ivankovic, Heike Oppermann, Kerstin Lüpkes und Simone Engelhardt. Foto: Landkreis Northeim

 

Zum Internationalen Frauentag informiert das  Netzwerk für Alleinerziehende am 11. März in Einbeck

 Northeim/Einbeck (lpd). Das Northeimer Netzwerk für Alleinerziehende (NoNA) wird anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags (8. März) drei Tage später -  am 11. März 2020 - von 10 bis 13 Uhr in Einbeck auf dem Marktplatz stehen, um mit Bürgerinnen und Bürgern auf kreative Weise ins Gespräch zu kommen.

Die Bandbreite der Themen ist vielfältig und erstreckt sich unter anderem vom Wiedereinstieg in den Beruf, Förderungsmöglichkeiten für Alleinerziehende und Beratung bei häuslicher Gewalt über Fortbildungen, Unterstützungsangebote für Eltern mit kleinen Kindern und Schwangerschaftsberatung bis zu Begleitung Geflüchteter. Motto der Veranstaltung ist „Machen… Sie sich auf den Weg!“

NoNA-Mitglieder sind die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim Julia Kögler, die Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, der Fachbereich Migration und Integration, der Fachbereich Kinder und Familie, die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft im Landkreis Northeim, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt vom Jobcenter Northeim und der Agentur für Arbeit Göttingen, das Diakonische Werk Leine-Solling und das Caritas Familienbüro Northeim, die pro familia-Beratungsstelle, der Familientreff Harztor des Kinderschutzbundes Northeim, die Anlaufstelle Frühe Hilfen im Landkreis Northeim, die Ländliche Erwachsenenbildung e.V. und das Café Dialog der Werk-statt-Schule Northeim, das DRK Einbeck und das Einbecker Kinder- und Familienservicebüro.

 


 Am 11.03.2019 hat die Sozialministerin Carola Reimann alle Vorsitzende der regionalen Unternehmensverbünde und Leiterinnen der Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft ins Ministerium nach Hannover eingeladen.

 

Empfang Foto Ministerin und KoStellen

Ministerin Reimann ( 3.von links)  mit den Leiterinnen der Koordinierungsstellen

Die Pressemitteilung vom Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 11.03.2019

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